Blattdünger

Schnelle und effektive Nährstoffversorgung über das Blatt

Die Blattdüngung ist eine der wichtigsten und effektivsten Methoden der Nährstoffversorgung im modernen Pflanzenbau, bei der die Nährstoffe direkt auf das Blatt ausgebracht werden. Die über das Blatt aufgenommenen Nährstoffe werden äußerst schnell verwertet: je nach Pflanzenart und Entwicklungsstadium sogar 8–20-mal effizienter als die über den Boden aufgenommenen Nährstoffe. Daher ist Blattdünger eines der besten Mittel zur Behandlung von Nährstoffmängeln, die ein schnelles Eingreifen erfordern, zur Verbesserung der Erntequalität und zur Steigerung der Stresstoleranz. Weiterlesen »

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Was finde ich hier?

In dieser Kategorie findest du Premium-Blattdünger, die sowohl bei professionellen als auch bei Hobbygärtnern anerkannte Produkte sind.

Warum lohnt es sich, Blattdünger zu verwenden?

Durch die Blattdüngung verbessert sich die gesamte physiologische Funktion der Pflanze:

•    Die Intensität der Photosynthese und Atmung nimmt zu,
•    die Aktivität der Enzymsysteme wird angeregt,
•    der chemisch-physikalische Zustand der Zellen verändert sich positiv,
•    die Wurzelaktivität verbessert sich, wodurch auch die aus dem Boden aufnehmbare Nährstoffmenge steigt,
•    Stressfaktoren (Hitze-, Kälte-, Salzstress, Trockenheit, beschädigtes Wurzelsystem usw.) werden reduziert,
•    die Fruchtansatzrate verbessert sich, Ertrag und Fruchtqualität steigen.

Blattdünger ist auch eine ausgezeichnete Lösung bei ungünstigen Bodenverhältnissen, Überbindung, kaltem Boden, hohem pH-Wert oder schwach entwickeltem Wurzelsystem, wenn die Nährstoffaufnahme aus dem Boden behindert ist.

Welchen Blattdünger solltest du wählen?

Pflanzen benötigen in verschiedenen phänologischen Phasen unterschiedliche Nährstoffe:
•    Während der Blattentwicklung: Präparate mit höherem Stickstoffgehalt (z. B. NPK 31–11–11).
•    Während Fruchtansatz und Reifung: kaliumbetonte Typen (z. B. NPK 15–11–30).
•    Zur Wurzelstärkung nach dem Pikieren, bei Knollenbildung: Mischungen mit hohem Phosphorgehalt (z. B. NPK 12–52–5).
•    Auf sandigen Böden: Mischungen zur Magnesium- und Schwefelergänzung (z. B. NPK 10–5–10 + 16MgO + 32SO₃).
•    Für den allgemeinen Gebrauch: Blattdünger mit ausgewogenem Nährstoffgehalt (z. B. NPK 20–20–20).

Qualitäts-Blattdünger enthalten neben Makroelementen auch chelatierte Mikroelemente, die von der Pflanze optimal verwertet werden. Premium-Präparate enthalten zudem Biostimulanzien sowie Haft- und Wirkungsverstärker, die für bessere Haftung und schnelle Wirkung auf der Blattoberfläche sorgen.

Wann ist die Blattdüngung besonders sinnvoll?

•    In Entwicklungsphasen mit hohem Nährstoffbedarf,
•    nach dem Pikieren, wenn das Wurzelsystem noch schwach oder kaum vorhanden ist,
•    auf kalten, luftarmen oder zu stark gebundenen Böden,
•    auf Böden mit hohem pH-Wert,
•    während sommerlicher Trockenperioden,
•    bei Nährstoffantagonismus (z. B. zu hoher Ca-, Mg-Gehalt usw.),
•    in allen Fällen, in denen die Nährstoffaufnahme aus dem Boden behindert ist.
Blattdünger kann in allen Garten- und Ackerbaukulturen während der Vegetationsperiode auch mehrfach angewendet werden.

Regeln für eine effektive Blattdüngung

•    Sprühe nur bei windstillem Wetter!
•    Auf der Blattunterseite befinden sich mehr Spaltöffnungen, daher sollte die Lösung mit einem feinen, hochdruck Sprüher ausgebracht werden, damit sie auch dorthin gelangt.
•    Über 26 °C verschlechtert sich die Nährstoffaufnahme über das Blatt, daher sollte die Blattdüngung früh morgens erfolgen, wenn das Laub noch taufrisch und kühler ist.
•    Eine feuchte Blattoberfläche erleichtert das Eindringen der Nährstoffe.
•    Die meisten Blattdünger — außer kupferhaltigen — sind mit Pflanzenschutzmitteln mischbar und können in einem Arbeitsgang ausgebracht werden.
•    Bei mehrjährigen Kulturen (Weinberge, Obstplantagen) wird zur Auswahl der richtigen Zusammensetzung auch eine Bodenuntersuchung und Blattanalyse empfohlen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wie schnell wirkt der Blattdünger?

Die Wirkstoffe werden innerhalb von 24–48 Stunden in die Pflanzen eingebaut, sodass Mangelerscheinungen sehr schnell korrigiert werden können.

2. Wie nimmt die Pflanze den Blattdünger auf?

Die Pflanze nimmt den Blattdünger über die kleinen Spaltöffnungen (Stomata) auf den Blättern und über die Kutikula auf der Blattoberfläche auf, von wo aus die Nährstoffe schnell in die Zellen gelangen und das gesamte Gewebe der Pflanze erreichen.

3. Kann Blattdünger die Bodendüngung ersetzen?

Nicht vollständig, aber es ist eine hervorragende Ergänzungsmethode: Zusammen erzielen beide die stärkste Wirkung.

4. Wann sollte der Blattdünger ausgebracht werden?

Früh morgens oder spät abends, wenn die Temperatur niedrig und die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

5. Kann Blattdünger mit Pflanzenschutzmitteln gemischt werden?

Ja, die meisten Blattdünger sind gut mit Pflanzenschutzmitteln mischbar, außer kupferhaltigen Präparaten, da auch im Blattdünger ausreichend Kupfer enthalten ist.

6. Wie oft sollte die Blattbehandlung wiederholt werden?

Je nach Kultur und Problem alle 7–14 Tage oder nach Empfehlung des Herstellers.

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