Beschreibung von Algakali:
Im ökologischen Anbau ist die Verwendung von ertragreichen, intensiven Sorten eine große Herausforderung, da der Kaliumgehalt von organischen Düngern und Komposten für diese nicht ausreicht. Dadurch können weder die Ertragsmenge noch die Qualität das Maximum erreichen, und der intensive Stoffwechsel kann das Immunsystem der Pflanzen schwächen. Algakali löst diese Probleme gleichzeitig und effektiv.
Wirkungsweise:
Der hohe, natürliche Kaliumgehalt beeinflusst die physiologischen und biochemischen Prozesse der Pflanzen positiv. Dieses Nährstoffelement ist bei der Fruchtbildung und der Zuckersynthese am wichtigsten und kann zusammen mit Algen selbst die Bedürfnisse der ertragreichsten Gemüse und Früchte erfüllen.
Die in Algen enthaltenen bioaktiven Stoffe (Vitamine, Aminosäuren, komplexe Zucker, Mineralstoffe, Pflanzenhormone) spielen eine wichtige Rolle bei der Blüte, der Förderung des Fruchtansatzes, der Vergrößerung der Fruchtgröße, der Verbesserung der Fruchtqualität und der Stärkung der Stresstoleranz.
Worauf wirkt es:
Der wichtigste Bestandteil von Algakali ist die Alge Ascophyllum nodosum. Die in dieser Meeresalge enthaltenen organischen Stoffe aktivieren die Produktion verschiedener Enzyme und Phytoalexine, die das Pflanzenwachstum fördern.
Nachgewiesene Wirkungen:
– zeigt wachstumsfördernde Wirkung bei behandelten Pflanzen
– verbessert die Effizienz der Photosynthese und die Produktion von Substraten;
– verbessert die Zuckersynthese (erhöht den Zuckergehalt der Früchte);
– verbessert die Reifung des Pflanzengewebes (Frostbeständigkeit)
– erhöht die Menge an bioaktiven Stoffen (z. B. Carotinoide, Lycopine, Anthocyane usw.), die auch für die Färbung verantwortlich sind,
dadurch ist die Färbung und Reifung der Früchte schneller und intensiver
– aktiviert das pflanzliche Immunsystem
Wirkstoff:
– Meeresalgenextrakt – Ascophyllum nodosum – In wasserlöslicher Kaliumform (K2O): 19,5%
In welchen gärtnerischen Kulturen anwendbar:
Im Gemüsebau, Obstbau, bei Zierpflanzen und auf Rasenflächen.
Dosierung:
Im Hausgarten
10–15 ml/10 Liter zum Sprühen oder Gießen, für ca. 10 m2 Fläche.
In landwirtschaftlichen Betrieben
7,0–15,0 l/ha (0,7–1,5%), verwenden Sie Boraqua Netzmittel (5–10 ml/10 Liter).
Im Hausgartenanbau:
Bei fruchttragenden Gemüsekulturen, im Obstbau und bei blühenden Zierpflanzen 10–15 ml/10 Liter zum Sprühen oder Gießen, für ca. 10 m2 Fläche.
Bei gewerblicher Anwendung:
Im Weinberg
7,0–15,0 l/ha. Nach der Blüte bis zur Fruchtreife. Bei Pflanzensymptomen von Stress verwenden Sie eine Dosis von 13 l/ha im Abstand von 10 Tagen.
Im Obstbaumplantagen
7,0–15,0 l/ha. Nach der Blüte bis zur Fruchtreife. Bei Pflanzensymptomen von Stress verwenden Sie eine Dosis von 13 l/ha im Abstand von 10 Tagen.
Im Gemüsebau
7,0–15,0 l/ha. Zur Förderung von Wachstum, Blüte und Fruchtbildung/-reife.
Bei Pflanzensymptomen von Stress
Verwenden Sie eine Dosis von 12 l/ha im Abstand von 10 Tagen.
Zubereitung der Spritzbrühe:
Schütteln Sie Algakali vor Gebrauch immer gut. Das beste Ergebnis erzielen Sie,
wenn Sie die empfohlene Dosierung einhalten und beide Seiten der Blätter gründlich besprühen. Führen Sie eine Probespritzung durch und verwenden Sie das Produkt nicht, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen. Nicht mit Stoffen mischen, deren pH-Wert unter 6,0 liegt. Verwenden Sie Netzmittel wie Boraqua. Führen Sie einen Mischtest durch.
Wann und wie oft anwendbar:
In der Phase des intensiven Wachstums und der Fruchtbildung/-reife, 1–3 Mal
Womit nicht mischbar:
Mit allen Spritzmitteln mischbar. Führen Sie vorher einen Mischtest durch!