Grassamen
Die Grundlage für einen schönen und gesunden Rasen
In unserem Angebot umfasst die Unterkategorie Rasensamen zahlreiche hochwertige professionelle sowie für Hobbygärten geeignete Rasensamenmischungen mit unterschiedlichen Artenzusammensetzungen, die für Garten- und Parkbau sowie für den Bau von Sportplätzen verwendet werden können. Die Grundlage für einen gesunden, hochwertigen und langlebigen Garten- und Profirasen, sei es ein Fußballplatz oder ein Golfplatz, ist hochwertiges und entsprechend dem Verwendungszweck des Rasens ausgewähltes Saatgut. Weiterlesen »
Warum ist hochwertiges Rasensaatgut entscheidend?
Hochwertiges Rasensaatgut ist entscheidend, da es grundlegend bestimmt, wie unser Rasen in den nächsten Jahren aussehen wird. Sehen wir uns die wichtigsten Gründe an, warum es sich lohnt, hochwertiges Saatgut zu wählen:
1. Bessere Keimrate
Premium-Rasensaatgut hat eine deutlich höhere Keimrate, sodass aus der gleichen Menge Saatgut ein dichterer, gleichmäßigerer Rasen entsteht. Minderwertige Produkte enthalten oft weniger lebensfähige Samen, sodass der Rasen lückenhaft wächst.
2. Starker, widerstandsfähiger Rasen
Aus hochwertigem Saatgut gesäter Rasen
• ist trittfester,
• widerstandsfähiger gegen Krankheiten,
• regeneriert sich leichter.
Dies ist besonders wichtig in Spielgärten, auf Sportflächen oder in hundefreundlichen Gärten.
3. An das Klima angepasste Grasarten und -sorten
Es ist keineswegs egal, welche Saatgutmischung für welches Klima gewählt wird. Die Gräser werden nach klimatischen Gesichtspunkten in Warm- und Kaltklimagräser (warm season grasses, cool season grasses) eingeteilt.
Kaltklimagräser sind in gemäßigten Zonen am weitesten verbreitet, wo kühle oder kalte Winter und warme, aber nicht brennend heiße Sommer typisch sind. Sie haben zwei Hauptwachstumsperioden.
Die optimale Wachstumstemperatur liegt zwischen 15-24 °C, das Wachstum ist im zeitigen Frühjahr und Frühherbst am stärksten. In der heißen Sommerzeit (dauerhaft über 30 °C) verlangsamt sich das Wachstum oder stoppt ganz (Sommerruhe). Damit der Rasen auch im Sommer schön grün bleibt, ist Bewässerung notwendig.
Typische Beispiele:
• Rohrschwingel (Festuca arundinacea): Hervorragende Trockenheits- und Hitzetoleranz im Vergleich zu anderen Kaltklimagräsern. Hauptbestandteil von trockenheitsresistenten Mischungen.
• Deutsches Weidelgras (Lolium perenne): Keimt schnell, ist robust und bildet einen dichten Rasen. Sehr trittfest, daher häufig auf Sportplätzen.
• Rotschwingel (Festuca rubra): Verträgt Schatten und nährstoffärmere Böden gut. Bildet einen dichten, feinen Rasen.
• Wiesenrispe (Poa pratensis): Keimt langsam, bildet aber langfristig einen sehr dichten, durch Rhizome verbreiteten, dunkelgrünen Rasen.
Das Klima in Ungarn begünstigt Kaltklimagräser. Obwohl der Sommer heiß und trocken ist, ist der Winter kalt, und die Wachstumsperioden im Frühling und Herbst sind ideal für diese Arten. In den hier erhältlichen Saatgutmischungen werden typischerweise diese Gräser und in Premiumprodukten deren gezüchtete Sorten verwendet.
Der Vollständigkeit halber seien auch die Warmklimagräser erwähnt. Sie gedeihen am besten in langen, heißen Sommern und milden Wintern. Ihr Wachstum beginnt meist, wenn die Bodentemperatur dauerhaft über 18 °C steigt. Die optimale Temperatur liegt zwischen 26-35 °C. Die intensive Wachstumsperiode dauert also von Mitte Frühling bis Anfang Herbst. Sie sind meist trockenheitsresistent, benötigen aber für optimales Wachstum im heißen Sommer viel Wasser. Warmklimagräser gehen im Winter in eine Ruhephase (Dormanz), verfärben sich und werden braun. Sie sind vor allem in subtropischen und tropischen Zonen verbreitet, in Europa werden sie in wärmeren, südlichen, mediterranen Küstenregionen verwendet.
Typische Beispiele:
• Bermudagras (Cynodon dactylon): Im englischen Sprachraum als Bermuda grass bekannt. Extrem widerstandsfähig, breitet sich schnell aus, bildet dichten Rasen. Sehr tritt- und hitzetolerant. In Ungarn ein Unkraut.
• Zoysia-Gras (Zoysia spp.): Gehört zu den Hirsegewächsen, dichter, schattentoleranter Typ, verträgt Trockenheit und große Hitze.
• St. Augustine-Gras (Stenotaphrum secundatum): Dickblättrige, aggressiv wachsende Art, ideal für schattige, feuchte, warme Standorte.
4. Weniger Unkraut
Hochwertiges Saatgut ist garantiert sauber und enthält keine Unkrautsamen. Billiges Saatgut aus unsicherer Quelle enthält oft Unkrautsamen, gebrochene oder leere Samen und im schlimmsten Fall Samen von Unkräutern (z. B. Einjähriges Rispengras, Hirse). Das bedeutet langfristig mehr Arbeit und mehr Unkrautbekämpfung.
5. Geringerer Wasser- und Nährstoffbedarf
Die in Premium-Saatgutmischungen enthaltenen Gräser
• entwickeln tiefere Wurzeln,
• nutzen Wasser effizienter,
• überstehen Nährstoffmangelzeiten leichter.
So ist die Pflege einfacher und kostengünstiger.
6. Ästhetisch ansprechenderes Erscheinungsbild
Aus hochwertigem Saatgut gesäter Rasen:
• hat eine lebendigere Farbe,
• fühlt sich weicher an,
• ist gleichmäßiger strukturiert.
Dies verbessert das Gesamtbild und das Komfortgefühl erheblich.
Warum werden meist Rasensaatgutmischungen gesät?
Jede Grasart hat ihre eigenen guten Eigenschaften. Ein Garten oder Sportplatz hat unterschiedliche Bedingungen, es gibt sonnigere und schattigere Bereiche, und bei Wetter- oder Nutzungsextremen schneidet die eine Art besser ab als die andere. Wenn wir die Arten mischen, gibt es immer eine, die zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort am besten gedeiht und am schönsten aussieht.
1. Jede Art hat ihre eigene Stärke:
• Einige keimen und schließen schnell (z. B. Deutsches Weidelgras).
• Andere sind tritt- und stresstolerant (z. B. Wiesenrispe).
• Manche vertragen Trockenheit oder Schatten gut (z. B. Rotschwingel-Sorten).
• Einige Arten eignen sich als Zierrasen mit feinem Blattwerk (z. B. Rotschwingel-Sorten).
Die Kombination ergibt einen insgesamt widerstandsfähigen und langlebigen Rasen.
2. Bessere Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bedingungen
Boden, Lichtverhältnisse, Niederschlag und Nutzung ändern sich ständig. Saatgutmischungen stellen sicher, dass immer eine Art optimal gedeiht.
3. Ganzjährig attraktiver Rasen
Einige Arten sind im Frühjahr stärker, andere wachsen im Sommer oder Herbst intensiver. Mischungen sorgen dafür, dass der Rasen in jeder Jahreszeit schön und einheitlich ist.
4. Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge
Nicht jeder Krankheitserreger oder Schädling befällt jede Grasart. In einer vielfältigen Mischung ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass eine einzige Krankheit den gesamten Rasen zerstört.
5. Längere Lebensdauer
Einige Arten starten schnell, altern aber rasch (z. B. Deutsches Weidelgras), andere entwickeln sich langsamer, sind aber langlebig (z. B. Wiesenrispe). In der Mischung ergänzen sie sich, sodass der Rasen langlebiger ist.
Aus wie vielen Arten besteht eine Rasensaatgutmischung?
Die meisten gärtnerischen Mischungen bestehen aus 2-6 verschiedenen Grasarten. Innerhalb dieser können mehrere Sorten (gezüchtete Varianten) jeder Art enthalten sein, sodass einige Mischungen sogar 5–12 verschiedene Sorten umfassen.
Typische Zusammensetzungen:
Zierrasen / schattentolerante Mischung
• Rotschwingel (1–3 Typen: Ausläufer-, Horst-, Rotschwingel)
• Deutsches Weidelgras
• Wiesenrispe
Sport- oder Spielrasen
• Deutsches Weidelgras (schnelle Keimung)
• Wiesenrispe (Trittfestigkeit)
• Rotschwingel oder Rohrschwingel (Stresstoleranz)
Trockenheitsresistente Mischung
• Rohrschwingel
• Rotschwingel
• Wiesenrispe (in geringerer Menge)
Welche Saatgutbehandlungen verwenden führende Hersteller?
Führende Hersteller (z. B. ICL, Barenbrug) überlassen die Keimung nicht dem Zufall, daher werden langsam keimende Arten (typischerweise Wiesenrispe) mit speziellen, multifunktionalen Beschichtungen versehen. Diese Technologien beschleunigen nicht nur die Keimung, sondern erhöhen auch die Überlebenschancen der empfindlichen Keimlinge und die Widerstandsfähigkeit des Rasens.
Die Hauptinnovation von Barenbrug ist die Yellow Jacket Water Manager-Beschichtung. Diese Technologie konzentriert sich auf das optimale Feuchtigkeitsmanagement. Yellow Jacket Water Manager ist eine patentierte Beschichtung, die das Feuchtigkeitsmanagement um das Saatgut optimiert. Beim Gießen verteilt sie sich im Boden und haftet an den Bodenpartikeln, wodurch eine spezielle „Überlebenszone“ um das keimende Saatgut entsteht. Dadurch verbessert sich die Keimrate und die Überlebenschance des Keimlings, besonders unter Stressbedingungen (z. B. Trockenheit, Hitzewellen). Das Ergebnis ist ein schnelleres Keimen und eine gleichmäßigere Rasenfläche. Barenbrug verwendet auch andere Technologien zur Saatgutentwicklung (z. B. Resilient Blue, Water Saver-Mischungen), aber für die Keimphase ist vor allem Yellow Jacket verantwortlich.
ICL verwendet bei seinen Produkten der Marken Landscaper Pro, ProSelect ebenfalls spezielle Beschichtungen zur Leistungssteigerung. Die biologisch abbaubare SmartStart-Hülle kann das bis zu 500-fache ihres Eigengewichts an Wasser speichern und bildet eine Gelschicht
um jedes einzelne Saatkorn. Die allmähliche Freisetzung der Feuchtigkeit gibt jedem Samen eine einzigartige Chance auf schnelle und erfolgreiche Keimung und Wachstum. Die Feuchtigkeitsspeicherung ist entscheidend für schnelles und gleichmäßiges Keimen.
Alternative Methoden zur Rasensaatgutkeimung
Hier sei auch die Hydrosaat erwähnt. Obwohl dies keine Saatgutbehandlung ist, fördert auch diese Technologie die schnellere Keimung und gleichmäßige Etablierung. Das Saatgut wird zusammen mit speziellen Zusätzen, Starterdünger und Wasserspeicherstoffen auf den Boden gesprüht, wodurch das Saatgut beim Ausbringen vorgequollen wird, was die Keimzeit erheblich verkürzen kann. Besonders geeignet für schwer zugängliche Flächen, z. B. steile Böschungen.
Rasensaat – Einführende Schritte
Damit aus dem Saatgut ein schöner Rasen wird, sind einige wichtige Schritte zu beachten.
1. Bodenvorbereitung
Die Bodenstruktur sowie Wasser- und Luftmanagement sind entscheidend für das schnelle Keimen und das dauerhafte Bestehen des Rasens. Lockerung, Harken, ggf. Bodenverbesserung (z. B. Wasserspeicherstoffe, Lockerungsmittel, Starterdünger) werden empfohlen. Der Boden sollte locker und krümelig sein, auch in 20-40 cm Tiefe. Auf sandigen Böden empfiehlt sich der Einsatz von Wasserspeicherstoffen (z. B. Alginite, Zeba, Stockosorb), da solche Böden schnell austrocknen.
2. Nährstoffversorgung
Starterdünger vor der Aussaat verbessern die Keimung und das Anfangswachstum erheblich.
3. Aussaatzeitpunkt und -methode
Im Herbst gesät, fördern günstige Temperaturen und Niederschläge die Wurzelentwicklung, bevor Sommerhitze oder intensive Nutzung einsetzt. Wichtig ist auch das Walzen nach der Aussaat und das Keimwässern.
4. Sortenwahl
Der Verwendungszweck und die Standortbedingungen (Sportfläche, Erholungsgarten, schattiger Bereich, trockene Fläche) bestimmen, welche Mischung gewählt werden sollte.
5. Anfangspflege
Nach der Aussaat sind regelmäßiges Wässern, Mähen und Nährstoffzufuhr notwendig, damit der Rasen schnell dicht wird. Die ersten 2–3 Wochen sind kritisch: Der Boden muss feucht bleiben, aber nicht im Wasser stehen. Ist der Rasen etabliert, sollte die Mähfrequenz und -höhe schrittweise angepasst werden.
Kategorien im Detail
Das Rasensaatgutangebot von gazdabolt.hu lässt sich klar in Unterkategorien einteilen, die jeweils für unterschiedliche Verwendungszwecke optimiert sind.
1. Professionelles Rasensaatgut
In dieser Unterkategorie finden sich die hochwertigsten Mischungen für den professionellen Einsatz, für Industrieanlagen, Sportplätze und öffentliche Flächen.
Merkmale:
• Großpackungen (z. B. 10 kg, 20 kg, 25 kg).
• Mischungen aus Gräsern mit hohem genetischem Wert aus ungarischen und europäischen Saatgutwerken (z. B. ICL, Barenbrug, Kiepenkerl, Agro-Largo, EuroGreen, Hesa usw.).
• Produkte speziell für Sportplätze, Fußballplätze, Golfplätze, stark beanspruchte öffentliche Grünflächen.
• Spezielle Mischungen: trockenheitsresistent / mediterran, schattentolerant, für Wein- und Obstplantagen, Weiden, Wiesen.
2. Hausgarten-Rasensaatgut
Diese Kategorie konzentriert sich auf den privaten Hausgarten – einfach anzuwendende Mischungen in kleineren Packungen. Ideal, wenn Sie Ihren Rasen selbst anlegen oder erneuern möchten, ohne einen Profi zu beauftragen.
Merkmale:
• Kleinpackungen (1 kg, 2 kg) – ideal für kleinere Flächen.
• Einfache, bequeme Anwendung.
• Vielseitig einsetzbare Mischungen: Sport- und Spielrasen, trockenheitsresistent, schattentolerant, Zierrasen.
• Spezielle Hausgartenmischungen: z. B. Ostergras, Kaninchenwiese, 4in1 Rasenreparatur-Moosreduzierer-pH-Neutralisierer, Instant-Rasen.
3. Spezielle Rasensaaten
Diese Unterkategorie enthält Produkte für besondere Zwecke: Nachsaat, Rasenerneuerung, schnelle Ergebnisse oder spezielle Standorte (Schatten, tierfreundlich, Hundegarten). Dazu gehören auch lustige Grasfiguren, „Gartenarzt“-Mischungen und Instant-Rasenprodukte.
Beispiele:
• Instant-Rasen – schnelle Ergebnisse mit minimaler Bodenvorbereitung.
• Rekultivierungs-Saaten – zur Erneuerung bestehender Rasenflächen nach Abnutzung.
• Schattentolerante Spezialitäten – für lichtarme Standorte.
Rasenprobleme und Lösungen
1. Trockene Stellen
Wasserabweisender (hydrophober) Boden kann ein ernstes Problem sein. Hier sind Bodenlockerung, Wasserspeicherstoffe und ggf. Nachsaat mit trockenheitsresistenter Mischung wichtig.
2. Moosbildung, schattige Bereiche
In schattigen, feuchteren Bereichen und auf sauren Böden kann Moos auftreten. Hier helfen spezielle Moosentferner und für die Nachsaat schattentolerante Mischungen.
3. Verunkrautung
Ist die Fläche vor oder nach der Aussaat verunkrautet, sind Unkrautbekämpfung und Bodenvorbereitung unerlässlich.
4. Sommerstress und Nährstoffbedarf
Im heißen Sommer sollte die Schnitthöhe (~7-8 cm) erhöht und das Wässern auf die Abendstunden gelegt werden.
Nachsaat und Rasenerneuerung
Ist der Rasen abgenutzt, lückenhaft oder stark beansprucht, empfiehlt sich eine Nachsaat. Wählen Sie dazu die Mischung, mit der der Rasen ursprünglich angelegt wurde, um die Homogenität zu erhalten, oder verwenden Sie Regenerationsmischungen.
Bei der Nachsaat kann auch eine ganz andere Mischung gewählt werden, wenn sich die Standortbedingungen (z. B. Licht, Temperatur) oder der Nutzungszweck (z. B. Hund oder Kind im Haus) geändert haben.
Vor der Nachsaat sollte der Boden gelockert, leicht geharkt, Starterdünger ausgebracht und in der Folgezeit verstärkt gewässert werden.
Regelmäßige Pflege – Mähen, Wässern, Düngen
• Mähen: Im Sommer bei großer Hitze die Schnitthöhe auf 7-8 cm erhöhen.
• Wässern: Achten Sie darauf, dass das Wasser in die Wurzelzone (20-30 cm Tiefe) gelangt, nicht nur an die Oberfläche. In der warmen Jahreszeit alle 4-6 Tage abends wässern.
• Nährstoffzufuhr: Ab dem Frühjahr ist die Erhaltungsdüngung sowie die herbstliche/winterliche Vorbereitung mit speziellem Rasendünger wichtig. Verwenden Sie nur für Rasen geeignete Dünger, ob organisch, organisch-mineralisch oder mineralisch. Geeignete Produkte finden Sie in den Kategorien organische und mineralische Dünger.
• Herbst-/Wintervorbereitung: Zur Überwinterung im Herbst Laub entfernen, kaliumreichen Rasendünger ausbringen, Moosbehandlung durchführen.
Zusammenfassung
Rasensaatgut ist mehr als nur ein Produkt – es ist die Grundlage für den Rasen, der einen Großteil des Gartens bedeckt. Die richtige Mischung, sorgfältige Aussaat und anschließende Pflege ergeben gemeinsam eine attraktive, langlebige und gesunde Grünfläche. Gazdabolt.hu bietet nicht nur Saatgut, sondern auch nützliche Artikel und Fachberatung rund um Rasenanlage und -pflege. Wenn Sie das Saatgut entsprechend den Standortbedingungen und der Nutzung (Trockenheit, Schatten, Sport, Zierrasen) wählen, kann der Rasen zum Stolz des Gartens werden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Rasensaatgut-Kategorie
1. Welches Rasensaatgut soll ich für meinen Garten wählen?
Die Wahl des Saatguts hängt von den Gegebenheiten des Gartens und dem Verwendungszweck ab. Für Sport- und Spielrasen empfiehlt sich eine trittfeste Mischung (z. B. Deutsches Weidelgras + Wiesenrispe), für schattige Bereiche schattentolerantes Saatgut (z. B. Rotschwingel), für trockene Standorte eine trockenheitsresistente Mischung (z. B. Rohrschwingel).
2. In welchen Kategorien finde ich Saatgut auf gazdabolt.hu?
Die Hauptkategorien:
• Professionelles Rasensaatgut (Sportplatz, Park, öffentliche Flächen)
• Hausgarten-Rasensaatgut (für kleinere Gärten)
• Spezielle Rasensaaten (schattentolerant, regenerierend, Instant-Rasen, Kaninchenwiese usw.)
3. Warum ist hochwertiges Saatgut wichtig?
Premium-Saatgut hat eine höhere Keimrate, ergibt dichteren Rasen, ist widerstandsfähiger und enthält weniger Unkraut. Es benötigt weniger Wasser und Nährstoffe, ist langfristig günstiger und liefert bessere Ergebnisse.
4. Wann sollte man Rasensaat ausbringen?
Die beste Zeit ist der Frühherbst (September–Oktober) oder späte Frühling (April–Mai). Dann sind Bodentemperatur und Niederschlag optimal, die Keimung ist schneller und das Wurzelwerk stärker.
5. Wie lange dauert es, bis Rasensaat keimt?
Die meisten Mischungen keimen in 7-21 Tagen. Deutsches Weidelgras keimt schneller (5-7 Tage), Wiesenrispe langsamer (14-28 Tage). Die Keimung hängt stark von Bodenfeuchte und Temperatur ab.
6. Woraus besteht eine Rasensaatgutmischung?
In der Regel aus 2-6 verschiedenen Grasarten (z. B. Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel, Rohrschwingel). Eine Mischung kann 5-12 gezüchtete Sorten enthalten, die jeweils andere Eigenschaften stärken (schnelle Keimung, Schattentoleranz, Trockenheitsresistenz, Trittfestigkeit).
7. Warum ist eine Mischung besser als eine einzelne Art?
Mischungen sind widerstandsfähiger, anpassungsfähiger, ganzjährig attraktiv und weniger anfällig für Krankheiten. Es ist immer eine Art dabei, die das jeweilige Wetter oder die Belastung gut verträgt.
8. Wie sollte der Boden vor der Aussaat vorbereitet werden?
Der Boden sollte locker, krümelig, mit guter Wasser- und Luftführung sein. Vor der Aussaat empfiehlt sich
• Unkrautbekämpfung, Bodenlockerung
• ggf. Bodenverbesserung (z. B. Wasserspeicherstoffe),
• Ausbringung von Starterdünger.
9. Wie wässert man frisch gesäten Rasen?
Die Bodenoberfläche muss ständig feucht gehalten werden, Staunässe ist zu vermeiden. Die ersten 2-3 Wochen sind entscheidend: mehrmals täglich mit kleinen Mengen wässern. Später seltener, aber durchdringender gießen.
10. Was ist Yellow Jacket, SmartStart oder eine andere Saatgutbeschichtung?
Das sind spezielle Beschichtungen, die professionelle Hersteller für schnellere Keimung und bessere Überlebenschancen verwenden. Sie regulieren die Feuchtigkeit um das Saatgut, sodass der Keimling auch bei Trockenheit oder Hitzestress besser gedeiht.
11. Was ist Hydrosaat?
Eine alternative Aussaattechnik, bei der das Saatgut als Suspension mit Wasser, Nährstoffen, Haftmitteln und anderen Zusätzen versprüht wird. Vorteile sind gleichmäßige Ausbringung, schnelle Keimung, ideal für steile Flächen (Böschungen).
12. Was tun bei lückigem oder abgenutztem Rasen?
Hier empfiehlt sich Nachsaat. Boden lockern, harken, Starterdünger ausbringen, dann mit Regenerations- oder passender Mischung nachsäen. In den folgenden Wochen ist regelmäßiges Wässern wichtig.
13. Gibt es schnell wirkendes Saatgut für Rasenerneuerung?
Ja, spezielle „Regenerations-“ oder „Nachsaatmischungen“ enthalten schnell keimende Sorten (meist Deutsches Weidelgras), die schnell schließen und kahle Stellen füllen.
14. Was verursacht Moos im Rasen?
Moos entsteht durch Schatten, verdichteten Boden, sauren pH-Wert oder zu viel Feuchtigkeit. Behandlung: Bodenlockerung, Moosvernichter, dann Nachsaat mit schattentolerantem Saatgut.
15. Welches Saatgut für trockene, sonnige Flächen?
Empfohlen werden trockenheitsresistente Mischungen, Hauptbestandteil ist Rohrschwingel, der tiefe Wurzeln bildet und Hitze sowie Trockenheit gut verträgt.
16. Welches Saatgut für Hundegärten?
Für hundefreundliche Gärten empfiehlt sich eine trittfeste, schnell regenerierende Mischung. Der Anteil von Deutschem Weidelgras und Wiesenrispe ist dabei höher, ggf. ergänzt durch trockenheitsresistente Schwingelarten.
17. Wie pflege ich den Rasen im Sommer?
• Schnitthöhe auf 7-8 cm erhöhen.
• Abends wässern, den Boden 20-30 cm tief durchfeuchten.
• Nur speziellen Rasendünger verwenden.
18. Wie bereite ich den Rasen auf den Winter vor?
Im Herbst kaliumreichen Herbstrasendünger ausbringen, Laub entfernen und nach Möglichkeit kahle Stellen nachsäen. Das erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Schneelast.