Tomate

"Goldener Apfel" aus dem eigenen Garten, vom Balkon

Die Tomate ist eines der beliebtesten Gemüse, das jeder sehr mag und das auch Kinder gerne essen. Sie ist äußerst vielfältig in Farbe, Aussehen und Verwendungsmöglichkeiten. Sie ist reich an Nährstoffen und Vitaminen, süß und kann sogar als Snack verzehrt werden. Weiterlesen »

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Du kannst zwischen früh- oder spätreifenden, buschigen oder unbegrenzt wachsenden Sorten wählen, je nach Größe deines Gartens. Selbst wenn dir nur eine Terrasse oder ein Balkon für den Anbau zur Verfügung steht, findest du eine passende Sorte. Der Anbau von selbstgezogenen Tomatenpflanzen ist zudem sehr kosteneffizient, und du kannst viele verschiedene Sorten ausprobieren – von traditionellen Einkoch-Fleischtomaten über Kirschtomaten, Ochsenherz- oder San Marzano-Typen bis hin zu gelben, gestreiften oder sogar schwarzen Tomaten. Auch für Anfänger sehr zu empfehlen, da sie zuverlässig keimen und tragen.

Welche Sortentypen gibt es bei Tomaten?

Tomatensorten sind äußerst vielfältig und können nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Kategorien vor, nach denen die Sortentypen unterschieden werden können.

1. Einteilung nach Wuchstyp

Dies ist die häufigste und aus gärtnerischer Sicht eine der wichtigsten Klassifizierungen.

•    Unbegrenztes Wachstum (indeterminierte Sorten):

Der Haupttrieb der Pflanze wächst kontinuierlich bis zum Frost und bildet ständig neue Blütenstände und Früchte.
Sie benötigen eine Stütze (Stab, Rankgerüst).
Sorten mit langer Vegetationszeit, die eine kontinuierliche Ernte ermöglichen (z. B. die meisten Treibhaussorten sowie Ochsenherz-Riesentomaten).

•    Bestimmte (Busch-)Sorten:

Das Wachstum des Haupttriebs wird durch einen Blütenstand beendet, meist nach 6-12 Trauben.
Sie benötigen in der Regel keine oder nur eine kleine Stütze, z. B. einen Tomatenstab.
Die Früchte reifen relativ schnell, daher sind sie vor allem für den Freilandanbau, die industrielle Produktion und das Einkochen geeignet (z. B. Kecskeméti 549, Mobil, Kecskeméti Jubileum).

•    Halbbestimmte Sorten:

Sie bilden einen Übergang zwischen den beiden vorherigen Typen, das Wachstum stoppt typischerweise nach 8-12 Trauben. In der halbbestimmten Kategorie dominieren moderne Hybridsorten (F1), die auf hohen Ertrag, Frühzeitigkeit und Krankheitsresistenz gezüchtet werden. Einige bekannte Sorten aus dem In- und Ausland: Oltena F1, Transit, Partner, Balkan F1, Bendida F1, Sultan F1.

•    Zwerg- (Balkon-)Sorten:

Niedrige, kompakte Pflanzen, ideal für Balkon oder Topf (z. B. Manó, Balkonstar, Vilma).

2. Einteilung nach Verwendungszweck

•    Für den Frischverzehr (Salattomaten):

In der Regel saftige, dünnhäutige, sehr schmackhafte Sorten (z. B. Ananas Noire, Cocktailtomaten, Kirschtomaten).

•    Für Einkochen, Verarbeitung:

Fleischige, festfleischige Sorten mit hohem Trockensubstanzgehalt, weniger saftig, fester Konsistenz. Die meisten Industriesorten haben auch eine feste Schale und sind für die maschinelle Ernte geeignet (z. B. San Marzano, Kecskeméti Jubileum).

•    Doppelnutzung:

Sorten, die sowohl für den Frischverzehr als auch zum Einkochen geeignet sind (z. B. Ace 55).

3. Einteilung nach Fruchtform und -größe

•    Großfrüchtige Sorten (Ochsenherz-Typ):

Abgeflachte, gerippte, großfrüchtige, oft mehrkammerige Sorten (z. B. Ochsenherz, Marmande, Paul Robeson).

•    Mittelgroße, runde Sorten:

Die häufigste, standardmäßige Tomatenform.

•    Längliche, ovale Sorten:

Längliche, pflaumenförmige Früchte (z. B. San Marzano, Banana Legs, dattelartige Sorten).

•    Cocktail- und Kirschtomaten:

Kleine, meist traubenförmige, süße, schmackhafte Sorten (z. B. Sun Gold, Black Cherry, Goldkrone).

•    Gerippte Sorten:

Stark gerippte, segmentierte Früchte (z. B. Fóti gerezdes).

4. Einteilung nach Fruchtfarbe

Obwohl die meisten Tomaten verschiedene Rottöne aufweisen, werden Sorten mit besonderen Farben immer beliebter:

•    Rot – am häufigsten
•    Gelb oder orange – oft weniger sauer (Perun F1, Golden Königin)
•    Rosa – oft süßer, dünnhäutiger (z. B. Pink Thai Egg)
•    Schwarz / lila – ihre dunkle Farbe stammt von Anthocyanen, oft würziger im Aroma (z. B. Indigo Rose).
•    Grün – bleibt auch reif grün, nicht zu verwechseln mit unreifen grünen Tomaten (z. B. Lime Green Salad).
•    Gestreift oder bunt (z. B. Zebrino).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1.    Wann ist der beste Zeitpunkt, Tomatensamen zu säen?

Für die Anzucht von Jungpflanzen (Aussaat im Innenbereich) sollten Tomatensamen in der Regel 6-8 Wochen vor dem endgültigen Auspflanzen gesät werden. Da das Auspflanzen ins Freiland meist nach den Eisheiligen (Mitte Mai) erfolgt, ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat Ende Februar bis Anfang/Mitte März. Die Samen benötigen zum Keimen eine konstante Temperatur über 20 °C und nach dem Auflaufen viel Licht, damit sie nicht vergeilen.

2.    Wie tief sollte ich die Samen säen?

Flach, etwa 0,5 cm tief, dann leicht mit Erde bedecken und vorsichtig angießen.

3.    Wie lange dauert es, bis Tomatensamen keimen?

Unter idealen Bedingungen (warmer, feuchter Boden) keimen die Samen in 5-10 Tagen.

4.    Wie wichtig ist Licht beim Wachstum der Jungpflanzen?

Sehr wichtig! Tomatenjungpflanzen brauchen einen hellen, sonnigen Standort, denn bei Lichtmangel werden sie lang und dünn, die Stängel werden schwach und kippen um.

5.    Welche Sorte soll ich wählen, wenn ich auf dem Balkon oder im Topf pflanze?

Buschige, kompakt wachsende Cocktail- oder Kirschtomatensorten sind ideal für Balkon oder Topf. Sie werden nicht zu groß und benötigen keine Stütze, höchstens einen Bambus- oder Kunststoffstab.

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