Forester EW Wildabwehr-Spray mit flüssiger Emulsion zur Wildabwehr.
Für den Einsatz in der Forstwirtschaft, in Baumschulen, Obstplantagen und Ackerkulturen* zur Bekämpfung von Rehen und Elchen, die große Schäden verursachen.
ANWENDUNG UND DOSIERUNG:
In der Forstwirtschaft, in Laub- und Nadelbaumkulturen:
Das Produkt wird in seiner ursprünglichen Form ohne Verdünnung ausgebracht. Bei jungen Anpflanzungen sorgt eine präzise Anwendung für ein ununterbrochenes Wachstum, wobei der biologische Wert des Baumes erhalten bleibt. Das Produkt sollte an frostfreien Tagen im Spätherbst - Frühwinter oder während der Anwendungsperiode Frühjahr - Sommer in gleichmäßigen Tropfen auf die zu schützende Fläche ausgebracht werden. Die angewandte Dosis (10-20 l/ha) hängt von der Kultur und dem Entwicklungsstadium der Pflanze ab (z. B. knospende Stöcke oder Blatttriebe). In der Regel wird für jeden der beiden Anwendungszeiträume eine Behandlung empfohlen.
In Apfelkulturen:
Im zeitigen Frühjahr (beim Knospenaufbruch) mit 20 l/ha, entweder unverdünnt oder mit einer wässrigen Verdünnung von 1:3 oder 1:5 vor dem Blattaustrieb, um eine bessere Abdeckung zu gewährleisten.
In Weinstöcken:
Ab dem Dreiblattstadium bis zum Beginn der Blüte 10-15 l/ha in einer wässrigen Verdünnung von 1:3 bis 1:5 ausbringen. Wenn es das Entwicklungsstadium der Rebe zulässt, kann die Spritzung 28-42 Tage nach der Behandlung wiederholt werden, wenn erneut Schäden beobachtet werden.
In Ackerkulturen (Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja):
Mit einer Aufwandmenge von 15 l/ha ab dem 3. bis 4. Zwischenblattstadium anwenden. Die Erweiterung der Zulassung wird für das erste Quartal 2009 erwartet! Randbehandlungen mit dem Produkt (Mindestbreite 20 m) können eine wirtschaftliche Möglichkeit sein, um die Schäden durch den Verbiss von Großwild auf großen Feldern zu reduzieren. Die Dosis von 15 l/ha sollte pro Flächeneinheit berechnet werden.
Vorgeschlagene Kombinationen, Mischbarkeit:
Achtung! Forester® EW darf nicht mit anderen Pflanzenschutzmitteln gemischt werden und sollte nur allein angewendet werden.
Hinweis: Forester® EW EW EW wird bei alleiniger Anwendung nicht empfohlen:
Praktische Hinweise Das Produkt unverdünnt auf die zu schützende Fläche sprühen (entsprechend der phänologischen Phase der Kulturen). Um eine langanhaltende Wirkung zu gewährleisten, muss die Spritzbrühe abtrocknen. Die Behandlung wird daher hauptsächlich bei trockenem Wetter empfohlen.
WIRKUNGSWEISE:
Forester® EW Wildabwehrspray ist eine Formulierung zur Bekämpfung des Verbisses von Hirschen, Rehen und Mufflons in Forst- und Obstkulturen. Der Wirkstoff aus Tierfett wurde auf der Grundlage von Beobachtungen in der Natur entwickelt und kann zum Schutz verschiedener Forst- und Obstkulturen vor dem Verbiss durch Hochwild eingesetzt werden. Das Produkt hat einen unangenehmen Geruch, der auf die Tiere abschreckend wirkt. Nach der Behandlung der zu schützenden Fläche muss das Spray austrocknen, um eine lang anhaltende Wirkung zu gewährleisten, also bei trockenem Wetter anwenden. Nicht bei nebligem oder regnerischem Wetter behandeln, da dann keine Chance besteht, dass eine getrocknete Spritzschicht die Pflanze schützt.
Empfehlung:
Eine Woche vor der Behandlung und eine Woche nach dem Auflaufen sollten keine anderen Schädlingsbekämpfungsmittel angewendet werden, da die Wirksamkeit möglicherweise verringert ist. An warmen Tagen nur in den Morgen- und Abendstunden anwenden, nicht bei Minusgraden.
Nach der Arbeit das Spritzgerät gründlich waschen.