Details
ANWENDUNGEN UND DOSIERUNGEN
Apfelkulturen: 0,3-0,4 l/ha Weintrauben: 0,25-0,3 l/ha Empfohlene Wassermenge: 500-1000 l/ha
Für die Anwendung im Hausgarten: 3,0-4,0 ml Domark® pro 10 l Wasser (Rückenspritzung)
EMPFOHLEN?PFLANZENSCHUTZTECHNIK
Behandlungen gegen Apfelschorf in Apfelkulturen sollten präventiv in der Zeit des Ascosporenbefalls ab dem phänologischen Stadium der Rotbuche auf der Grundlage einer Prognose begonnen und je nach Befallsstärke blockweise alle 7-10 Tage fortgesetzt werden. In allen Fällen sollte das Produkt in Tankmischung mit einer Kontaktformulierung (z. B. Indofil® M-45) angewendet werden. Nicht mehr als 3-4 Mal pro Bekämpfungssaison anwenden. Eine gleichzeitige Bekämpfung bietet auch Schutz vor Sekundärinfektionen mit Apfelmehltau. Bei mehltauanfälligen Apfelsorten wird die Wirksamkeit der Bekämpfung durch fachgerechten Schnitt deutlich verbessert. In epidemischen Situationen wird durch die Kombination mit Schwefelpräparaten die biologische Wirksamkeit der Bekämpfungsmaßnahmen deutlich erhöht. Bei Weintrauben sollte die Mehltaubekämpfung präventiv auf der Grundlage von Prognosen und Kenntnissen über den Befall im Vorjahr begonnen werden. Nach starkem Befall im Vorjahr ist es ratsam, mit den Spritzungen vor der Blüte zu beginnen, etwa im Triebstadium von 20-25 cm. In der Zeit des intensiven Triebwachstums, ab der Blüte, sollten die Behandlungen je nach Befallsdruck in Blöcken von 7-14 Tagen fortgesetzt werden. In epidemischen Situationen kann es ratsam sein, mit Kontaktprodukten (z. B. Cosavet® DF) zu kombinieren.
Domark® 10 EC lässt sich gut mit den meisten Pflanzenschutzmitteln und Blattdüngern mischen, doch sollte vor Beginn der Arbeiten ein Mischtest durchgeführt werden. Generell gilt, dass bei der Kombination mit einer WG- oder WP-Formulierung dieses Produkt als erstes in den Spritzentank gegeben werden sollte. Empfohlene Kombinationen, Mischbarkeit
Für Luzerne: Gegen Echten Mehltau: Domark® 10 EC 0,3 l/ha + Cosavet® DF 3,0-5,0 kg/ha Gegen Welke: Domark® 10 EC 0,3-0,4 l/ha + Cuproxat® FW 4,0 l/ha, oder Indofil® M-45 2,0 kg/ha Trauben: Gegen Mehltau: Domark® 10 EC 0,2 l/ha + Cosavet® DF 3,0-5,0 kg/ha
Bei der Anwendung in einem systemischen Block wird die Kombination mit dem Kupfer Fusilan® WG in einer Dosierung von 2-2,5 kg/ha empfohlen, das eine ausgezeichnete Wirksamkeit gegen Peronospora an Weinreben aufweist. Domark® 10 EC ist gelb eingestuft und kann im Rahmen der integrierten Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.
Praktische Hinweise: In Apfelkulturen: Vorbeugende Anwendung gegen Schorf ab dem Redbud-Stadium. Domark® 10 EC bietet auch Schutz vor sekundärem Mehltau-Befall. Bei Weintrauben: Spritzungen sollten im Triebstadium 20-25 cm vor der Blüte beginnen. Während der Zeit des intensiven Triebwachstums sollten die Spritzungen in Blöcken wiederholt werden.
WIRKUNGSWEISE Der Wirkstoff von Domark® 10 EC ist Tetraconazol, ein Molekül, das zur Gruppe der Fungizide vom Triazol-Typ gehört. Dementsprechend wirkt es durch Hemmung des Zellmembranaufbaus von pathogenen Pilzen durch Lipidsynthese. In Gegenwart von Tetraconazol wird die Ergosterol-Biosynthese der Pilze blockiert, so dass Acetyl-CoA nicht in Steranase-Verbindungen umgewandelt werden kann. Seine gute Lipidlöslichkeit gewährleistet eine sofortige Aufnahme durch das Pflanzengewebe, seine ausgezeichnete Wasserlöslichkeit führt zu einem schnellen Transport im Saftkreislauf, während seine Dampfwirkung eine gleichmäßige Verteilung in der Pflanze garantiert. Nach dem Besprühen wird das Produkt von der Pflanze aufgenommen und schützt sie von innen. Domark® 10 EC ist eine lang anhaltende Formulierung, deren Wirkung 10-14 Tage nach dem Sprühen anhält.
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