Details
Weißtanne (Picea pungens)
Inhalt des Beutels 0,5 g
Mittelgroßer immergrüner Baum: gewöhnlich 25-30, sehr selten 46 m hoch, mit einem Stammdurchmesser von etwa eineinhalb Metern. Er hat eine regelmäßige, sehr spitze, kegelförmige Krone mit vielen Ästen, die mit zunehmendem Alter zylindrischer wird. Die größeren Äste stehen waagerecht, bei älteren Exemplaren verjüngen sich die bodennahen Äste leicht. Die Sprossachsen sind glänzend hellbraun, kahl.
Die Rinde ist dünn, bräunlich rot oder bräunlich grau, grob schuppig in 5-10 cm großen Schuppen. Die jungen Zweige sind gelbbraun oder fast weiß, fast kahl. Die schmal eiförmigen, etwa 6 cm langen Knospen haben viele lanzettförmige Knospenschuppen.
Die im Querschnitt rhombenförmigen Nadelblätter wachsen kreisförmig, sind aber auf der Oberseite der Triebe dichter und an den Spitzen büschelweise angeordnet. Sie sind 1,5-3 cm lang, sehr steif, stachelig und leicht nach vorne und nach oben gebogen. Sie haben mehrere Streifen mit Gasringen, die Spitze ist scharf zugespitzt, und ihre Farbe reicht von dem seltenen Vollgrün über Graugrün bis Blaugrün; in Wildbeständen sind sie meist blaugrün, selten ganz grün, können aber von Baum zu Baum stark variieren - Kultursorten sind meist bläulich oder aschgrau grün.
Die leicht gebogenen, schlanken, zylindrischen Fruchtstände hängen von den Zweigen herab. Jung bräunlich-violett, reif graubraun, geschlossen 6-11 cm lang, geschlossen 2 cm breit, geöffnet 4 cm breit. Die locker angeordneten, papierartigen, 20-24 mm langen, kegelförmigen Schuppen haben einen gewellten Rand, der an der Spitze fein gezähnt ist. Sie reifen 5-7 Monate nach der Bestäubung. Die Samen sind 3-4 mm lang und haben schlanke, graubraune Stiele von 10-13 mm Länge.
Die Stachelfichte kreuzt sich normalerweise nicht mit anderen Fichtenarten, außer sehr selten mit der Felsengebirgsfichte (Picea engelmannii)
Bewertungen
Seien Sie der Erste, der eine Bewertung schreibt!