Allgemeine Eigenschaften von Pastinaken:
Pastinaken gehören zur Familie der Doldenblütler, zu der auch der Sellerie gehört, und sind ein mit der Karotte verwandtes, in Europa beheimatetes Wurzelgemüse, das einen hohen (wenn auch nicht überragenden) Eiweiß- und Mineralstoffgehalt (Eisen, Kalzium und Phosphor) aufweist und eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, B- und C-Vitamine ist. Die pflanzlichen Ballaststoffe tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei (es kann weniger Cholesterin aus dem Stuhl aufgenommen werden, der kürzer im Körper verbleibt), indem sie die Darmtätigkeit anregen und den Blutzuckerspiegel regulieren.Ihr Kalzium- und Phosphorgehalt wirkt sich positiv auf den Knochenstoffwechsel aus, und ihr Gehalt an ätherischen Ölen wirkt harntreibend und krampflösend. Die vorteilhafteste Eigenschaft der Pastinake ist ihre harntreibende Wirkung, die sie als Spülmittel bei Harnwegsinfektionen und zur Behandlung und Vorbeugung von Nierensteinen geeignet macht. Sie reinigt die Nieren und die Galle und hilft dem Magen und dem Verdauungssystem.
Merkmale der Pastinake der Sorte Semi long:
Lange Vegetationszeit (200-220 Tage), ertragreiche Sorte mit hoher Qualität. Halblange, weiße Wurzeln, karottenähnlich, breitschultrig, mit glatter, süßlicher Oberfläche und hohem Aromagehalt. Gute Lagerfähigkeit, geeignet für den Frischverzehr und zum Trocknen.
Der Anbau von Pastinaken der halblangen Sorte:
Anbau:
März-April im Freiland. Die Keimung dauert 7-21 Tage bei 15-20 Grad C0. Nach dem Auflaufen, Ausdünnung auf 10 cm.
Saatgutbedarf:
5-6 g/10 m2.
Anbaufläche:
40-50 x 10 cm.
Ernte:
Oktober-November.