Details
Mikrogranulathaltiges Schwefelfungizid
Heimanwendung 15-75 g/10 l Wasser, je nach Befallsgrad.
Hochwertiges Kontaktmittel gegen Echten Mehltau mit mitizider Nebenwirkung. Beim Mischen mit Wasser zu Spritzsaft bleibt der pH-Wert neutral.
Das Produkt ist von der Biokontrol Hungária Nonprofit Kft. auch für den ökologischen Landbau zugelassen.
Mechanismus der Wirkung
H2S wird in der Pilzspore nach der Aufnahme von elementarem Schwefel gebildet. Die toxische Wirkung erklärt sich zum Teil dadurch, dass elementarer Schwefel durch Reaktion mit den Enzym-SH-Gruppen in H2S umgewandelt wird, und durch die Wirkung der Sulfhydrylgruppen, die ihre fungizide oder fungistatische Wirkung entfalten. Das gebildete H2S ist ebenfalls toxisch: Es bildet eine Verbindung mit metallhaltigen Enzymen, insbesondere mit den Eisenionen der Cytochrome. Diese Reaktion führt zu einer weiteren Hemmung der Atmung.
Technologische Empfehlungen
Malaise: 5,0 kg/ha Erste Behandlung bei Auftreten von Mehltausymptomen zu Beginn des Auflaufens, zweite Behandlung am Ende des Ährenauflaufs, Beginn der Blüte, empfohlene Wassermenge 300-500 l/ha.
Zuckerrüben: 5,0-6,0 kg/ha
Gemüse: 3,0-5,0 kg/ha Die Behandlungen sollten nach dem Auftreten der ersten Mehltausymptome begonnen und bei Bedarf mit Spritzzyklen von 7-14 Tagen wiederholt werden. Empfohlene Wassermenge 600-1000 l/ha.
Apfelkulturen: 3,0-7,0 kg/ha Anwendung mit 0,75 % vor der Blüte und 0,3-0,5 % nach der Blüte. Die Spritzung sollte im Mausohrstadium beginnen und alle 5-10 Tage wiederholt werden. Die empfohlene Wassermenge beträgt 500-1000 l/ha.
Trauben: 2,0-7,0 kg/ha sollten mit 0,5 % vor der Blüte und 0,3-0,5 % nach der Blüte behandelt werden. Die Bekämpfung sollte bei 20 cm Trieblänge beginnen und je nach Anfälligkeit der Rebsorte und dem Infektionsdruck alle 10-14 Tage wiederholt werden. Die empfohlene Wassermenge beträgt 400-1000 l/ha.
Steinobst: 3,0-7,5 kg/ha: 0,75 % vor der Blüte und 0,3-0,5 % nach der Blüte zur Bekämpfung des Befalls mit dem Blatthüpfer. Empfohlene Wassermenge 500-1000 l/ha.
Bei Beeren 3,0-7,0 kg/ha Vor der Blüte, nach dem Knospenbruch, 1-2 Anwendungen zur Bekämpfung der ersten Symptome des Echten Mehltaus. Empfohlene Wassermenge 600-1000 l/ha.
Eiche: 1,5-3,0 kg/ha Die höhere Dosis nach dem Knospenaufbruch anwenden und die niedrigere Dosis während der Vegetationsperiode bei Bedarf wiederholen.
Zierpflanzen: 0,15-0,5 % Bekämpfung des Echten Mehltaus nach dem Austrieb und vor der Blüte mit 0,3-0,5 % Konzentrat. Nach der Blüte mit einer Konzentration von 0,15-0,2 % anwenden.
WICHTIG: Bei Temperaturen über 25 °C steigt die Gefahr der Verbrennung empfindlicher Kulturen und Sorten, daher nicht bei heißem Wetter spritzen!
Vorbereitung des Spritzmittels. Dann die fehlende Wassermenge zugeben. Nach Beendigung der Arbeit das Spritzgerät waschen!
Kontakt
Gegen Echten Mehltau in Apfelkulturen: Cosavet® DF 2,0-7,5 kg/ha + Domark® 10 EC 0,3-0,4 l/ha
Im Kontaktblock gegen Mehltau und Schorf: Cosavet® DF 3,0-7,5 kg/ha + Champion® WG 2,0-3,0 kg
Cosavet® DF hat keinen Einfluss auf den pH-Wert der Spritzlösung, der neutral bleibt, und lässt sich daher gut mit Insektiziden und Blattdüngern mischen. Vor dem Sprühen sollte ein Mischtest durchgeführt werden.
Zur Erhöhung der Ergiebigkeit und Regenfestigkeit der Spritzbrühe wird Designer® als Hilfsmittel empfohlen
Wirkungsspektrum
Flechten: Echter Mehltau
Apfelkulturen: Echter Mehltau und schwacher Rüsselkäferbefall
Steinobst: Blattfleckenpilz
Weintrauben: Echter Mehltau
Beeren: Echter Mehltau
Gemüse: Echter Mehltau
Zuckerrüben: Echter Mehltau
Eiche: Echter Mehltau
Zierpflanzen: Echter Mehltau
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