Details
Zugelassen für den ökologischen Landbau.
Für den Hausgebrauch ist eine Sprühlösung von 0,2% (20 g Champion® WP auf 10 l Wasser) zu verwenden.
In allen Fällen sollte Champion® 50 WP spätestens bei den ersten Symptomen vorbeugend gespritzt und je nach Witterung und phänologischem Stadium alle 7-14 Tage wiederholt werden.
In Apfelplantagen gegen das Nadelsterben durch Spülspritzungen mit 3-4 kg/ha. Gegen andere Apfelkrankheiten mit 2-3 kg/ha, unter Berücksichtigung der Kupferempfindlichkeit. Als kupferunempfindliche Phase gelten die Waschspritzungen und die Phase vor der Blüte.
Bei anderen zugelassenen Kulturen ist eine Aufwandmenge von 2-3 kg/ha wie folgt anzuwenden:
Bei Gemüse und Hülsenfrüchten sollten die Behandlungen auf der Grundlage von Prognosen bei Auftreten der Krankheit begonnen werden. Je nach Schwere des Befalls und der Witterung muss die Behandlung eventuell alle 10-14 Tage wiederholt werden.
Bei Kartoffeln und Zuckerrüben ist es ratsam, mit dem Schließen der Reihen als vorbeugende Maßnahme zu beginnen. Bei Weintrauben sollten die Behandlungen gegen die Peronospora vor der Blüte im Stadium der 20-25 cm langen Triebe begonnen und je nach Schwere des Befalls alle 10-14 Tage wiederholt werden.
Bei Steinobst: Bei Pfirsichen die Spritzung gegen die Kraut- und Knollenfäule als Spritzung durchführen und spätestens beim Knospenaufbruch stoppen. Restbehandlungen gegen das bakterielle Zweigsterben werden beim Blattfall empfohlen. Bei Pflaumen, Sauerkirschen und Kirschen können die Behandlungen gegen Krautfäule, Moniliaceae und bakterielles Zweigsterben je nach Entwicklung der Infektion kontinuierlich durchgeführt werden.
Bei Quitten ist es nicht empfehlenswert, nach dem Stadium der roten Knospen weitere Spritzungen mit Rückständen vorzunehmen.
Auch bei nicht genannten Kulturen (Himbeeren, Nüsse, Paprika, Tomaten, Gurken) sollte die Bekämpfung präventiv erfolgen.
Im Obst- und Weinbau 800-1000 l/ha, bei Steinobst 1000-1500 l/ha gegen Pilzkrankheiten und bakterielle Krankheiten.
In anderen Kulturen: 300-500 l/ha.
Empfohlene Kombinationen, Mischbarkeit Gegen Apfelschorf und Traubenperonospora: Champion® 50 WP 2,0-3,0 kg/ha+ Domark® 10 EC 0,3-0,4 l/ha,
Champion® 50 WP 2,0-3,0 kg/ha+ Cosavet® DF 3,0-7,0 kg/ha Champion® 50 WP kann mit anderen Fungiziden und Insektiziden sowie Blattdüngern ohne Wirkungsverlust gemischt werden (z.B. Talstar® 10 EC, Fury® 10 EC, Rogor® L 40, Agriplant® 4, Wuxal® Calcium).
Praktischer Hinweis: Champion® WP sollte immer als vorbeugende Maßnahme vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen angewendet werden. Die Bekämpfung sollte je nach Kultur und phänologischem Stadium alle 7-12 Tage wiederholt werden. In der zweiten Hälfte der Vegetationsperiode spielt es neben der Bekämpfung der Peronospora auch eine Rolle bei der Seneszenz der Ruten.
Sein Wirkstoff, das Kupfer-II-Ion, wird während der Keimung von der Spore aufgenommen und reichert sich an, bis es eine Konzentration erreicht, die hoch genug ist, um die Sporenzelle abzutöten. Die Wirkung beschränkt sich auf die Verhinderung der Sporenkeimung, d.h. der Wirkstoff muss auf der Pflanze abgelagert werden, bevor die Sporen keimen. Champion® 50 WP war die erste Kupferformulierung, die dank eines neuen Herstellungsverfahrens die Formulierung von Kupferformulierungen revolutionierte. So übersteigt die mit Champion® 50 WP bedeckbare Fläche bei weitem diejenige herkömmlicher Kupferpräparate mit dem Wirkstoff Kupferoxychlorid.
Wirksamkeit Champion® WP ist gegen praktisch alle phytopathogenen Pilze und Bakterien wirksam, mit Ausnahme des Echten Mehltaus. Bei Weintrauben gegen Peronospora und Orangenfäule, bei Äpfeln gegen Schorf und bakteriellen Nadelfäulebefall, bei Kartoffeln gegen Phytophthora, Alternaria und bakterielle Krankheiten, bei Paprika, Tomaten und Gurken gegen bakterielle und pilzliche Krankheiten, bei Zuckerrüben gegen Cerkospora; Bakterien- und Pilzkrankheiten bei Hülsenfrüchten; Rohrkolbenkrankheiten bei Himbeeren; Bakterien- und Pilzkrankheiten bei Schalenfrüchten; Zweignekrose, Blattfleckenkrankheit, Monilia, Tafrina und Gnomonas-Krankheiten bakterieller und pilzlicher Herkunft bei Steinobst.
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