Details
Anwendung zu Hause: 30-50 ml/10 l Wasser.
Das Präparat darf nur einmal pro Vegetationsperiode angewendet werden!
In Herbst- und Frühjahrsraps sollte das Produkt in einer Dosis von 0,4-0,5 l/ha im Stadium des Kornaufgangs mit 1-5 Blättern angewendet werden.
In Apfelkulturen (Äpfel, Birnen, Quitten, Naspolya), Weintrauben, Erdbeeren, Kartoffeln, Zwiebeln, Winter- und Frühjahrsrüben, Senf, Ölrettich, grüne Erbsen, Trockenerbsen, Sonnenblumen, Soja und Zuckerrüben sollte das Produkt in einer Menge von 0,6-0,8 l/ha im 2 bis 4-Blatt-Stadium der einkeimblättrigen Unkräuter angewendet werden. Bei mehrjährigen einkeimblättrigen Unkräutern: bei rhizombildendem Sorghum (Sorghum halepense) 1,0 l/ha, bei Tarack-Weizen (Elymus repens) und Sternmiere (Cynodon dactylon) 1,2-1,5 l/ha, ausgebracht im intensiven Wachstumsstadium der Unkräuter, wenn die Trieblänge durchschnittlich 20-30 cm beträgt.
Bei der zeitlichen Planung der Behandlungen sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Wartezeit bei allen Kulturen, insbesondere aber bei früh erntenden Arten und Sorten, eingehalten wird.
Das Produkt ist schädlich für alle einjährigen Pflanzen aus der Familie der Gräser, so dass bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten ist.
Bei normaler Fruchtfolge besteht kein Risiko einer Schädigung der Kulturen nach der Ernte. Wenn die mit dem Produkt behandelte Kultur abstirbt, können Winterweizen und Wintergerste mindestens 2 Wochen nach der Behandlung, Mais mindestens 4 Wochen nach der Behandlung und Italienisches oder Englisches Raygras mindestens 8 Wochen nach der Behandlung ausgesät werden.
Der Wirkstoff Propacizafop gehört zur Wirkstoffgruppe der Aryloxyphenoxypropionate innerhalb der Gruppe der Herbizide HRAC "A", Acetyl-Coenzym-A-Carboxylase-Hemmer (ACCase-Hemmer).
Anwendung aus der Luft: nicht zugelassen.
WIRKUNGSWEISE, WIRKUNGSSPEKTRUM:
Die Wirkung des Präparats wird durch Niederschläge, die eine Stunde nach dem Sprühen fallen, nicht beeinträchtigt. Bei trockenem Wetter in den Abendstunden sprühen.
Für die Anwendung sollten 200-300 l/ha Wasser verwendet werden, die mit einem feinen Zerstäuber versprüht werden.
Agil 100 EC ist hochwirksam gegen die wichtigsten ein- und mehrjährigen Unkräuter.
Einjährige Arten: Alopecurus myosuroides (Parlagi brome), Agrostis stolonifera (White tippan), Apera spicaventi (Big brome), Avena fatua (Habichtshafer), Bromus spp. (Wermutarten), Cenchrus pauciflorus (Rote Wolfsmilch), Digitaria sanguinalis (Pyrophaenum), Echinochloa spp. (Hahnenfuß), Lolium multiflorum (Italienisches Immergrün), Panicum miliaceum (Hirse), Phalaris spp. (Kanariengras), Poa trivialis (Mageres Immergrün), Poa pratensis (Wiesen-Immergrün), Setaria spp. (Muhar-Arten), Sorghum halepense (Kiefernnadel, Sämling), Flutendes Getreide.
Mehrjährige Arten: Agropyron repens (Tarack-Weizen), Cynodon dactylon (Sterngras), Sorgum halepense (Kiefernnadeln aus Rhizomen).
Unwirksam gegen Heuschrecken und zweijähriges Unkraut.
WICHTIGE KOMBINATIONEN UND IHRE VORTEILE:
Die Kombination mit anderen Pestiziden und anderen Flüssigformulierungen wird wegen möglicher Wirkungsminderung nicht empfohlen.
SPEZIFISCHE VORTEILE:
hochselektiv bei zweikeimblättrigen Pflanzen
Sehr wirksam gegen Falschen Mehltau, auch bei niedriger Dosierung,
Agil 100 EC muss nicht mit einem Hilfsstoff ergänzt werden, da dieser in der Formulierung enthalten ist.
ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE DATEN:
Wartezeit für Gesundheit und Sicherheit: 0 Tage
Pflanzenschutzrechtliche Wartezeit: Kartoffeln, Zwiebeln, grüne Erbsen, Trockenerbsen, Erdbeeren, Apfelfrüchte, Trauben - 45 Tage , Zuckerrüben - 60 Tage , Raps, Sonnenblumen, Soja, Senf, Ölrettich - 90 Tage
Zulassungsnummer: 6300/13190-1/2019.
Verpackung: 1-Liter-Flasche, 5-Liter-Dose
Verkehrskategorie: II.
Haltbarkeit: 3 Jahre in original verschlossener Verpackung, an einem trockenen, kühlen Ort in einem regulären Pflanzenschutzmittellager.
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